Kochrezepte für Junggesellen

Rühreier / Pfannkuchen / Omelette / Kartoffelpuffer

Anm.: Ich hätte nie gedacht, dass ich mal Kochrezepte veröffentliche. Aber der Appetit und die Lust am Ausprobieren hat gesiegt! Die Definition von Appetit ist übrigens “die Lust etwas Bestimmtes zu essen”. Gestandene Hausfrauen werden vielleicht über die folgenden Rezepte milde lächeln, aber eines kann ich garantieren: sie gelingen und sie schmecken! Besonders freue ich mich, dass ich glücklich, freilaufende Hühner gleich in der Nachbarschaft habe.


Rühreier

Man(n) nehme: 1-2 Eier mit Milch (etwa 1 EL Flüssigkeit pro Ei) und einer Prise Salz in einem Gefäß z.B. mit einem Mixer oder Handrührgerät verquirlen, bis das Gemisch luftig geschlagen ist.

Zubereitung:

  1. Butter erhitzen und die Eiermasse hinzugeben.
  2. Sobald der Rand der Masse fest wird, schalte die Herdplatte aus.
  3. Löse das Angebackene vom Boden und lasse die Eier unter Umrühren stocken.
  4. Würze das fertige Rührei nach Belieben mit Salz und Pfeffer.

Pfannkuchen

Hier für 4 Sück berechnet

Man(n) nehme: 1,14 Eier, 114,29 ml Milch, Prise Zucker, Prise Salz, 114,29 g Mehl, 34,29 ml Mineralwasser und etwas Speiseöl zum Ausbacken

Zubereitung:

1. Eier mit Milch, Zucker, Salz, Mehl und Mineralwasser zu einem glatten Teig rühren. Bei Bedarf noch etwas Mehl oder Wasser hinzugeben, um die gewünschte Konsistenz zu erreichen.

2. Eine beschichtete Pfanne mit etwas Speiseöl erhitzen. Mit einer Schöpfkelle eine Kelle Teig in die Pfanne geben und die Pfanne kurz in jede Richtung schwenken um den Teig zu verteilen. Den Pfannkuchen von beiden Seiten etwa 1-2 Minuten bräunlich ausbacken.


Omelette

für 2 Portionen

Man(n) nehme: 6 Eier, eine Prise Salz, eine Prise Pfeffer, aus der Mühle, 1EL Butter für die Pfanne, ca. 6 EL Milch

Zubereitung:

Für das Omelett die Eier und ein wenig Milch in eine Schüssel geben (pro Person kann man rund 3 Eier rechnen), mit Salz und Pfeffer würzen und gut verquirlen.

Danach die Butter in einer Pfanne schmelzen lassen und die Eiermasse mit einer Schöpfkelle in die Pfanne geben – die Pfanne schwenken, um die Eimasse schön in der Pfanne zu verteilen – und stocken lassen (dabei nicht wenden, sonst ist es ja Rührei).

Wenn das Ei auf der oberen Seite noch ein wenig flüssig ist, kann man weiter beliebige Zutaten wie Paprika, Tomaten, Pilze, Schinken, Käse, Spinat, Zucchini, Kräuter, usw. dazugeben.

Zum Schluss die Ränder auf zwei Seiten mit einem Pfannenwender zur Mitte hin einschlagen sodass eine Art Teigtasche entsteht.

Das fertige Omelett auf einen Teller geben und mit fein gehacktem Schnittlauch bestreuen.


Kartoffelpuffer

Zutaten für 4 Portionen

Man(n) nehme: 1000g Kartoffeln, festkochende, 1 Prise Salz, 1 Prise Pfeffer, 2 Eier, 3 EL Mehl, 10 EL Öl, 1 Zwiebel

Zubereitung

  1. Kartoffelpuffer kennen die meisten von uns schon aus unseren Kindheitstagen. Zuerst schält man die Zwiebel und die Kartoffeln und dann reibt man sie mit einer Reibe – nicht zu fein aber auch nicht zu grob.

  2. Das Ganze kommt danach in eine große Schüssel, wo die Eier, das Mehl, das Salz und der Pfeffer hinzu kommen. Alles wird mit den Händen gut durchgeknetet.

  3. Wenn die Kartoffeln nicht sofort verarbeitet werden, empfiehlt es sich, sie vorher auszudrücken, da sie sehr viel Wasser verlieren – allzu lange sollten sie dennoch trotzdem nicht stehen.

  4. Nun wird in einer Pfanne Öl erhitzt. Mit einem Schöpfer gibt man immer zirka eineinhalb Schöpfer Klecks in die Pfanne und brät ihn von beiden Seiten jeweils 6-8 Minuten goldbraun an.

Tipps zum Rezept

  • Kartoffelpuffer kann man sowohl süß mit Obst oder Kompott (mein Favorit ist Apfelmus) oder sauer mit einer Jogurt Kräuter Soße oder zu Fleisch als Beilage essen.
  • Wenn man die geriebenen Kartoffeln durch ein Küchentuch ausdrückt, werden sie beim Braten noch knuspriger. Wenn man noch ein paar Haferflocken dazu mengt, bekommen sie auch noch einen kernigen Biss.
  • Zum Ausbacken verwendet man am besten neutrales Öl (z.B. Pflanzenöl) oder Butterschmalz. Die Kartoffelmasse aber erst in die Pfanne geben, wenn das Fett richtig heiß ist.
  • Man kann die Puffer auch mit verschiedenen frischen Kräutern verfeinern wie zum Beispiel Petersilie, Basilikum, Thymian, Majoran, Schnittlauch oder Bärlauch, die man gleich in die Kartoffelmasse mit einarbeitet.
  • Eine lustige Form erhalten die Puffer, wenn man den Kartoffelteig im Waffeleisen zubereitet.
  • Übrig gebliebene Kartoffelpuffer kann man im Kühlschrank aufbewahren und dann jederzeit im Ofen bei 200°C aufwärmen bis sie knusprig sind.

Merke: Es müssen nicht immer kalte Bockwürstchen, Zigaretten und schwarzer Kaffee sein!

  Einfach backen

  Chefkoch

  Maggi Kochratgeber

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