“Geschlossene Ortschaft” in den Sozialen Medien

Das Thema “Geschlossene Ortschaft” schlägt Wellen, denn gewollt war etwas anderes. Aber eine Beobachtung lässt sich jetzt schon machen: viele Autofahrer halten sich an die erlaubten 50 km/h. Damit ist das schon ein Erfolg, denn die Unfallgefahr durch zu schnelles Fahren ist erheblich reduziert und auch die Überlebenschance für Tiere bei Wildwechsel ist gestiegen.

So ganz vom Tisch ist die Vermutung, der Kreis wolle nur Kasse machen, aber nicht, denn andere Dörfer in Grasberg Nord vermitteln weitaus eher den Eindruck einer “Geschlossenen Ortschaft”, auch weil die Straßen dort sich längst nicht so flott befahren lassen und die Bebauung weitaus enger ist.

Es ist sicher auch eine etwas skurrile Behauptung in den sozialen Medien, dass in Adolphsdorf von allen unbemerkt ein neues System zur Geschwindigkeitsmessung, mit Induktionsschleifen unter der Asphaltdecke, jeweils bei den Schildern, installiert wurde. In diesem System ist die Zeit, in der man die “Ortschaft” mit Tempo 50 durchfahren kann, auf die Sekunde genau festgelegt. Wer weniger Zeit zum Überfahren beider Induktionsschleifen benötigt, ist zu schnell unterwegs gewesen und dürfte mit einem Knöllchen rechnen. Auch der rote Blitz fehlt. Solch ein System gibt es zwar und es lässt sich auch schnell installieren, aber es ist eben auch relativ teuer und daher in Grasberg oder OHZ unwahrscheinlich.

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