Klüngeldramaturgie bei den Grünen?

Das ist kein guter Vorlauf zur Bundestagswahl für die Grünen. Das Parteiausschluss-Verfahren gegen den grünen Bürgermeister von Tübingen, Boris Palmer, riecht stark nach internen Machtkämpfen und der Unterdrückung von unliebsamen Meinungen. Wer hätte gedacht, dass angeblich rassistische Facebook-Einträge den Anlass zu diesen “grünen Kämpfen” geben. So basisdemokratisch-tolerant, wie sie sich gern geben, sind die Grünen denn doch nicht. Soll da etwa eine strenge Partei-Linie durchgezogen werden?

Bekanntlich wünschen sich laut Meinungsumfragen die Bundesbürger eine starke grüne Partei, aber gleichzeitig auch Frau Baerbock nicht als Kanzlerin. Ein Widerspruch? Nein, ganz und gar nicht, denn durch eine solche Klüngeldramaturgie, wie im Falle des Tübinger Bürgermeisters, schrumpfen die Grünen rechtzeitig wieder auf Normalmaß ohne Kanzler-Ambitionen.

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