Was passiert mit ALDI, Lidl & Co.?

Der berühmte “Inzidenzwert” für OHZ liegt aktuell bei 77,2.

Bleiben Aldi, Lidl und Co. geöffnet?

Nahezu alle Geschäfte müssen in Städten und Landkreisen, in denen die Notbremse gilt, ab einer 7-Tages-Inzidenz von 150 für Kunden schließen. Sie dürfen nur Click & Collect (Abholung) oder Click & Deliver (Lieferung) anbieten. Ab einer Inzidenz von 100 gilt das Einkaufen nur mit negativem Corona-Test. Wenn Sie also bei Ikea Möbel oder bei H&M Kleidung kaufen wollen, müssen Sie einen negativen Test vorlegen.

Gilt das auch für Aldi, Lidl und Co.?

Nein. Supermärkte, Drogeriemärkte, Biomärkte, Discounter und Co. bleiben geöffnet, um die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und Verbrauchsgütern des täglichen Bedarfs sicherzustellen.

Geöffnet bleiben insgesamt – auch bei einer Inzidenz von 150:

  • Supermärkte (zum Beispiel Edeka, Hit, Kaufland, Netto, Real, Rewe),
  • Discounter-Märkte (etwa Aldi Süd, Aldi Nord, Lidl, Netto Marken-Discount, Norma, Penny),
  • Drogeriemärkte (etwa dm, Budni, Rossmann, Müller),
  • Biomärkte (Alnatura, Basic, Bio Company, Denn”s, Vollcorner und Co.),
  • Kioske,
  • Reformhäuser,
  • Apotheken,
  • Getränkemärkte,
  • Wäschereien und Textilreinigungen,
  • Sanitätshäuser,
  • Optiker (etwa Apollo Optik, Fielmann, Krass, Pro-Optik),
  • Hörgeräteanbieter,
  • Tankstellen (Aral, Esso, Shell und Co.),
  • Buchhandlungen, Floristen und Blumenmärkte,
  • Tierbedarf und Tierfuttermärkte sowie
  • Gartenmärkte (Dehner, Pflanzen Kölle, Hagebau, Obi Gartencenter und andere).

Was ändert sich jetzt bei Aldi, Lidl und Co.?

Die Öffnungszeiten werden in den betroffenen Städten und Landkreisen aber auch im Supermarkt und beim Discounter geändert.
Filialen Aldi, Rewe, Lidl, Penny und anderen Händlern müssen ab einer Inzidenz von 100 in vielen Fällen früher schließen. Das gilt etwa für Supermärkte und Discounter, die bis 23 Uhr geöffnet haben. Aufgrund der dann geltenden Ausgangssperre müssten sie teilweise vor 22 Uhr (möglich sogar um 21.30 Uhr) schließen. Dafür könnten diese Betriebe früher öffnen (ab 6 Uhr). Mitarbeiter und Kunden sollten mit Beginn der Ausgangssperre Zuhause sein. Dadurch könnten Filialen auch vor 22 Uhr schließen.

  OHZ/Corona in Zahlen


Teilen: