Zwangseinladungen nerven nur

Man macht so seine Erfahrungen mit Whatsapp- und Telegram-Gruppen, und das ist gut so.

1. Regel: Man sollte als Administrator bzw. Gründer einer Gruppe seine Erwartungen nicht so hoch hängen oder eigene Vorlieben oder Wünsche in den Vordergrund stellen wollen. Wer sich nicht für XY interessiert, ist auch nicht durch eine Whatsapp-Gruppe zu bewegen sich dafür zu interessieren. Das gilt insbesondere für etwas anspruchsvollere Themen.

2. Regel: Auf keinen Fall sollte jemand einfach zur Gruppe hinzugefügt werden. Ob jemand eine Einladung annimmt oder nicht, muss demjenigen selbst überlassen bleiben. [Das stellt sich allerdings die Frage, wie kann man auf eine Gruppe aufmerksam machen?] – Sogenannte “Zwangseinladungen” erden als Störung empfunden. Tatsächlich gibt es Whatsapp- und Telegram-Gruppen wie Sand am Meer. Wenn die alle nur 5 oder 6 Mitglieder haben sollten, dann müsste Deutschland rund 185 Mio. Einwohner haben.

3. Regel: Bloß nicht zum Schreiben auffordern. Meistens kommen nur Smileys oder irgendwelche schmunzelnden GIFs zurück. Oft werden Beiträge nicht gelesen, sondern mit einen Knopfdruck als “gelesen” markiert – typisch Wischtelefon-Gesellschaft! 

4. Regel: Diskussionen anzuregen, das funktioniert am besten mit Fake-News und/oder Verschwörungstheorien. Das ist wie mit Fußball, da hat jeder eine Meinung loszuwerden. Desaster macht neugierig!

5. Regel: Nie zuviel posten, denn auf leise geschaltete Gruppen bedeuten einfach nur: Es nervt!

Diese Regeln sind natürlich sehr subjektiv, aber sie beruhen auf Erfahrungen. Also, wenn jemand meinem Kanal “BestSketches” oder der Diskussion unter “Denkbox” beitreten möchte, dann ….SEHR GERNE!

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