Überlegungen zur Corona-Warn-App

Die neue Corona-Warn-App des Robert-Koch-Instituts ist eine sinnvolle Sache. Sie bietet in jedem Fall mehr Vorteile als Nachteile. Beachten sollte man allerdings folgendes:

  • Bluettooth muss laufend aktiviert sein,
  • die Startortfreigabe muss erfolgen, also GPS-Verbindung.

Ich vermute einfach mal, Laie wie ich bin, daß beides den Akku belastet. Eine weitere ungünstige Einschränkung ist, dass man Android mindestens ab Version 6 auf dem Smartphone haben muss. Kaufen sich die Menschen wegen der Corona-App neue Smartphones. Ich werde das zumindest nicht tun.

Generös ist natürlich, dass das mit der Corona-App verbrauchte Datenvolumen nicht das eigene gebuchte Datenvolumen belasten soll. Da frage ich mich aber, ob da irgendwo jemand sitzt und den Datenverkehr filtert in Corona und Nicht-Corona. Vielleicht ist das zu misstrauisch, aber die Nicht-Corona-Daten, meine privaten Daten, werden dann wohl auch irgendwo gesichtet – anonymisiert natürlich, aber das kennt man ja.

Das o.g. soll niemanden davon abhalten sich die Corona-Warn-App herunterzuladen und dann auch zu installieren. Die Downloadraten des ersten Tages klangen ja gerade begeisternd. Ob das Ding dann auch tatsächlich installiert wird, steht auf einem anderen Blatt. Es müssen aber viele Menschen täglich damit umgehen und Kontakte melden lassen, damit die Warn-App überhaupt wirken kann. Mindestens jeder vierte.

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