Man kann ja nicht wischen oder klicken

Man merkt, dass unsere Gesellschaft langsam aber sicher ungeduldig wird. Hoch wissenschaftlich wird untersucht und abgewogen, ob der menschliche Schaden gegen den wirtschaftlichen Schaden des andauernden Corona-Stillstands in Kauf zu nehmen ist. Ist das Kapital oder der Mensch wertvoller. Hierbei muss natürlich bedacht werden, dass der wirtschaftliche Schaden auch viele menschliche Tragödien nach sich zieht: Depressionen und häusliche Gewalt, Vernichtete Potentiale, Betriebe verschwinden in großer Zahl und damit die Basis für ganze Familien, Existenzkampf bis aufs Messer. An die Katastropen in der Dritten Welt hat man bislang kaum gedacht. Wanderbewegungen werden in Gang gesetzt.

All das hat es in der Geschichte der Menschheit schon häufig gegeben. Und immer ist die Menschheit damit fertig geworden, denn es gab genug Menschen (Gen-Material, wie man so schön formuliert), um weiterzumachen. Diesmal aber trifft das Virus auf eine hoch arbeitsteilige und angeblich zivilisierte Menschheit – und damit kaum vorbereitete Menschen. Die Erde braucht uns nicht. Sie experimentiert nur.

In diesen Corona-Zeit ist es gut, dass es die Technik und Unterhaltungselektronik gibt. Man stelle sich vor, es gäbe nur Bücher. Die Hälfte der Menschheit könnte damit nichts mehr anfangen. . Für Unterhaltung muss gesorgt sein.

Hier ein kleiner Tagesbuch-Eintrag dazu als Audio-Spielerei (nicht mehr, aber auch nicht weniger):

Tagebuch 07.04.2020

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