Videokonferenzen sind gerade groß im Kommen

Zum Beispiel: Zoom Video Communications ist ein US-amerikanisches Unternehmen mit Sitz in San Jose, Kalifornien. Es bietet Fernkonferenzdienste an, die Videokonferenzen, Online-Besprechungen, Chat und mobile Zusammenarbeit kombinieren. Eine Besonderheit sind Videokonferenzen mit Screen-Sharing (einschließlich Abspielen von Tonfilm) und bis zu 1000 Teilnehmern (49 pro Bildschirm).Der Service gilt als besonders zuverlässig und wird darum in den Vereinigten Staaten auch für den Schulunterricht und universitäre Lehrveranstaltungen genutzt.Das Unternehmen geriet jedoch zunehmend in Kritik, aufgrund von Datenschutz und Sicherheit.

Grundlegende Basisfunktionen sind kostenlos – benötigt wird nur eine umfangreiche Angabe von personengebundenen Daten. Zusätzliche personengebundene Daten erhebt der Dienst durch den Verstoß gegen die DSGVO: beim Zustimmen zur Verwendung von Cookies wird ist ein „Opt-Out“ voreingestellt – das heißt, dass man erst durch zusätzliche Klicks Tracking- und Marketingcookies ablehnen kann.

Anfang April wurde bekannt, dass Zoom unter Windows das Auslesen von Passwörtern ermöglicht. Aufgrund der zahlreichen Sicherheits- und Datenschutzprobleme wird empfohlen, bei Zoom selbstverantwortlich auf die Datenschutzsicherheit zu achten. Das ist vielleicht noch sehr zurückhaltend ausgedrückt. In einigen Fachzeitschriften wird Zoom als Katastrophe bewertet.

Es gibt übrigens den sog. “Zoom-Redirector” als Browser AddOn, das es ermöglicht Zoom direkt im Browser laufen zu lassen.

Halten wir fest: Zoom ist optimal, mit den besagten Risiken, für Online-Großveranstaltung, Online-Schule oder Fernunterricht. Für’s Private, kleine Runden mit bis zu 6 Teilnehmern, tun es Skype oder Whatsapp auch.

Tagebuch 04.04.2020

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