Kernaufgabe “Dorferneuerung”

70 Prozent der Niedersachsen leben im ländlichen Raum. Damit sie nicht abgehängt werden von den städtischen Regionen fließen Steuergelder. Diese Fördermittel sollen „möglichst gut im ländlichen Raum“ investiert werden, so Lienhard Varoga von der Bremerhavener Geschäftsstelle des Amts für regionale Landesentwicklung Lüneburg. Die Dorferneuerung sei dabei die Kernaufgabe des Amts, neben Breitbandausbau und anderen Maßnahmen. Alleine die Dienststelle Bremerhaven setze jährlich rund zehn Millionen Euro um. Für die Grasberger Vorhaben seien zunächst 600 000 Euro für den Förderzeitraum 2011 bis 2016 geplant gewesen. Geflossen sind laut Varoga einschließlich der Verlängerung des Programms bis Ende 2018 rund 800 000 Euro. Weiter in der WZ ….

Anm.: Für mich hat das “Nicht abgehängt sein” viel mit dem Zustand der Straßen zu tun. Tempo 30 kann ich mir gut auf verschlammten Pisten in Sibirien vorstellen, aber das auf den Lebensadern der Gemeinde? Und dann noch mit Blitzern? Wenn sich das herumspricht, dann überlegen es sich viele zweimal, ob sie den Weg wagen wollen. Aber klar doch, logisch, es handelt sich um einen anderen Finanztopf. Aber der komplett marode Zustand der Kreis- und Gemeindestraßen hat auch etwas mit “möglichst gut im ländlichen Raum investiert” und dem “Nicht abgehängt sein” zu tun.

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