Mobilität = Daseinsvorsorge

Daseinsvorsorge, das ist so ein unscheinbares Verwaltungsdeutschwort. Politiker nehmen es vor Wahlen gern in den Mund. Nach Wahlen aber leiden sie dann an einer zentralen Amnesie im Hinblick auf ihre Wahlversprechungen. Dabei steht Daseinsvorsorge für eine der wichtigsten Aufgaben eines Staates: nämlich, seinen Bürgern Leistungen zur Verfügung zu stellen, die grundlegend sind, um ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Das können Straßen sein, die Wasser- oder die Stromversorgung, Freibäder, Radwege, Internet, die Müllabfuhr, Friedhöfe. Oder eben öffentliche Verkehrsmittel.

Klamme Landkreise im Osten und Westen haben es immer schwerer, einen halbwegs flächendeckenden Busverkehr zu organisieren. Dabei ist eine sichere und geregelte Verkehrsanbindung für Orte überlebenswichtig. Nicht nur ältere Menschen sind darauf angewiesen oder junge Familien mit Kindern sind betroffen. Aus der Sicht eines Finanzministers ist es nachvollziehbar, wenn kaum genutzte Buslinien gestrichen werden, aber in Dörfern mit wachsendem Altersschnitt stellen sie die Menschen vor große Probleme.

Zeit online hat zu diesem Thema einen interessanten beitrag veröffentlicht. Klicken Sie bitte auf diesen Link.

Tipp: Das freundliche Dorf im Teufelsmoor für Ihr Smartphone!
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